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28 Januar 2008

Ruckzuck ist alles vorbei...

...und ich melde mich wieder zu Wort. Leider hatte ich neben meinem Praktikum weder die Zeit noch Lust, mich hier zu betätigen. Ich habe eine gute Zeit hinter mir, das Praktikum war sehr interessant, die Leute sehr nett und ich habe viel gelernt. Jetzt bringe ich das Semester zu Ende und dann habe ich erst einmal Ferien. In den letzten fünf Monaten ist viel aufgelaufen, ich werde mich also kaum langweilen. Außerdem läuft bis zum 15. März Hessen rockt III und Geo und ich sind immer dabei.
Dazu muss ich sagen, dass ich ein neues Hobby habe, was ich Geo zu verdanken habe. Ich habe damit begonnen, die Bands des Wettbewerbs zu fotografieren und die Resonanz ist einfach überwältigend. Einige meiner Bilder befinden sich inzwischen auf der Homepage der einen oder anderen Band.
Wer meine Bilder anschauen möchte, ihr findet sie unter Picturepool.

02 September 2007

Endlich geht's los...

...und ich bin sehr aufgeregt. Ich habe schon meine Tasche gepackt und meine Kleidung hängt auch schon an Bügeln hier rum. Wenn ich mit meinen ganzen Taschen da morgen einlaufe, denken die Leute bei Merck bestimmt, ich ziehe zu Hause aus. Ich habe mir einen Ordner angelegt, wo sich alles drin befindet, was ich in der Fh gelernt habe und jetzt evtl. brauchen könnte. Außerdem brauche ich meinen Wahrig, der mir in kniffligen Situationen sagt, wie was geschrieben wird. Eigentlich brauche ich ihn nicht oft, aber wenn ich keinen habe, dann ganz sicher. Dann habe ich mir noch schnell einen Kalender für 2008 zugelegt, vielleicht brauche ich den ganz dringend und natürlich meine ganzen Unterlagen (Lohnsteuerkarte, Sozialversicherungsausweis, der bei mir falsche Angaben hat, wie ich vor 4 Tagen feststellen musste, meine Immatrikulationsbescheinigung, die Gott sei Dank vorgestern noch auf den letzten Drücker eintraf, eine Bescheinigung meiner Krankenkasse und mein Vordiplom). War da nicht was? Ach ja, wir haben ja unser Vordiplom noch nicht, weil wir immer noch nicht alle Noten haben... Bei mir fehlt genau noch eine Note und wenn ich Pech habe, befindet sich dieser Dozent gerade in Afrika, um mit einer französischen Hilfsorganisation (sowas wie "Ärzte ohne Grenzen") eine Dokumentation zu drehen. Eigentlich wollte dieser Dozent seine Noten ganz schnell abgegeben haben, aber irgendwie scheint er das vergessen zu haben. Da dieser Mensch grundsätzlich nicht auf Mails antwortet, habe ich keine Chance ihn auf meinen Notstand aufmerksam zu machen. Vielleicht hat er aber auch meine Mail gelesen und kann sich nicht vorstellen, was es heißt, auf 325 Euro verzichten zu müssen. Wenn das so ist, kann ich ihm ja auch eine Rechnung über den fehlenden Betrag schicken.
Naja, aber wie ich jetzt erfahren habe, brauchen die Dozenten ihre Noten erst bis zum 30. September abgegeben haben. Ist halt blöd, wenn man sein Vordiplom braucht. Darüber scheint man beim Prüfungsamt noch nie nachgedacht zu haben.
Aber egal: Morgen gehe ich erst einmal zu Merck und versuche alle negativen Begleiterscheinungen beiseite zu räumen. Ich freue mich auf mein neues Aufgabenfeld!

17 August 2007

Tapetenwechsel

Endlich haben Geo und ich es mal geschafft, für ein paar Tage die Flucht zu ergreifen. Nicht, dass es uns bei unseren Kindern nicht gefällt; nein wir brauchten mal einen Tapetenwechsel.
Also machten wir uns auf den Weg in die Eifel. In einer kleinen Pension fanden wir eine günstige Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück, so dass wir nach unseren täglichen Ausflügen eine Anlaufstelle hatten.
Bei der Ankunft stellten wir schon fest, dass die Eifel das optimale Urlaubsziel für Rentner ist. Einruhr heißt das Idyll am Rursee und wir hatten den direkten Blick auf den See. Am Ankunftstag erkundeten wir Einruhr, was allerdings in einer halben Stunde erledigt war. Also beschlossen wir, Essen zu gehen. Wir fanden ein Restaurant mit gutbürgerlicher Küche, wo wir beide zwei kleine Haxen mit Kartoffelbrei und Sauerkraut aßen. Dazu genehmigten wir uns das eine oder andere Kölsch und zur Verdauung einen Obstler. Dort stellten wir auch fest, dass wir nicht allein sind: Herbert hatte sich eingeschmuggelt und wollte an dem lustigen Trinkvergnügen teilnehmen.

Wo es noch am Ankunftstag regnete, hatten wir am zweiten Tag größeres Glück mit dem Wetter. Wir machten uns auf den Weg nach Trier, wo wir eine Stadtrundfahrt machten und uns einige römische Relikte, wie z. B. die Porta Nigra anschauten. Von Trier aus fuhren wir dann nach Luxemburg, um erstens günstig zu tanken (1,11€ der Liter Super), zweitens stangenweise Kippen zu kaufen und natürlich belgisches Bier (die Belgier trinken fast nur Starkbier). In Luxemburg-Stadt lotste mich Geo durch die Innenstadt, was einiges an Nerven kostete, weil sich die Menschen dort nicht wirklich an irgendwelche Verkehrsregeln halten. Glücklich am Stadtrand angekommen, stellte Geo dann fest, dass wir in die falsche Richtung gefahren waren, so dass wir noch einmal die Stadt durchqueren mussten.
Wir durchfuhren Luxemburg in Richtung Norden und kamen nach Belgien. Hier gibt es viele kleine Städte aber sehr viel mehr Gegend, zumindest im Deutsch-Belgischen-Naturpark.
Abends gegen 22 Uhr erreichten wir Malmedy, wo wir belgische Fritten aßen. Eine Giganttüte knusprige Fritten mit einer Auswahl von etwa 20 Soßen. Wir entschieden uns für eine große Portion mit Mayonaise und Currysoße.
Gegen 1:30 erreichten wir unsere Pension, machten uns ein belgisches Bier auf, schauten uns die Bilder des Tages an und begaben uns dann ins Bett.

Am darauffolgenden Tag standen die Maare (Vulkanseen der Eifel) auf dem Programm. Da wir sehr weit im Norden der Eifel wohnten und der Weg zu den Maaren recht weit war, genehmigten wir uns bei Ankunft am Gemündener Maar erst einmal einen Milchkaffee. Das war mit Abstand der schlechteste Milchkaffee, den ich seit langem getrunken habe. Die Milch war nur gekocht, aber nicht aufgeschäumt und die Haut klebte am Tassenrand fest, ganz zu schweigen von den Tassen, die aus einem Sammelsurium bestanden. Um uns ein bisschen Bewegung zu verschaffen, entschieden wir uns für eine Wanderung zum Aussichtsturm "Dronke", der sich zwischen dem Weinfelder- und Gemündener Maar befindet. Dabei stellten wir fest, dass irgendjemand die Wanderschilder verdreht hatte und wir einen sehr steilen Aufstieg hatten. Auf dem Rückweg entdeckten wir dann den eigentlichen Weg, der wesentlich seichter war.
Doch der "Aufstieg" hatte sich gelohnt, der Ausblick war einfach toll. Zwar sollte man vom Turm aus zwei Maare sehen können, aber leider gab es nur noch den Blick auf das Weinfelder Maar, zum anderen war die Sicht zugewachsen.

Am Abend wollten wir uns "Rhein in Flammen" in Koblenz anschauen. Wir wählten dafür die Strecke an der Mosel entlang, weil es sich erstens gut fahren lässt und zweitens landschaftlich sehr schön ist. In Traben-Trarbach verließen wir die Moselstraße, um eine Glas Wein zu trinken, von dem ich ziemlich schnell betrunken war. Um nicht zu spät zum Feuerwerk zu erscheinen (dafür wäre der Weg zu weit gewesen), hielten wir uns nicht sehr lange auf und fuhren weiter in Richtung Koblenz. Aus südlicher Richtung kommend fuhren wir erst einmal zur Innen-/Altstadt, denn das Feuerwerk sollte auf der Festung Ehrenbreitstein gezündet werden. Bevor wir realisierten, dass wir uns bereits mitten im Getümmel befinden, standen wir auch schon im Stau. Also wieder zurück, einen Parkplatz suchen und immer den Menschenmassen hinterher.
Da wir tatsächlich für dieses Event sehr spät dran waren, fanden wir einen Stellplatz etwa eine halbe Stunde Fußweg entfernt. Gehört hatten wir, dass das Feuerwerk 90 Minuten dauern und die Atmosphäre sehr schön sein sollte. Bei Ankunft erinnerte uns das Treiben mehr an einen Rummel, wo sich alles trifft, was Beine hat. Alte Leute, die mit Reisebussen angekarrt worden waren, Jugendliche, die sich schon auf dem Hinweg die Birne weggeschossen hatten und grölend auf den Wiesen tobten, Familien mit Kindern von 0-?, Kegel- und Strickvereine und wir zwei.
Den optimalen Platz hatten wir nicht, wir konnten weder direkt auf die Mosel noch auf den Rhein schauen aber das Feuerwerk war gut zu sehen. Nur dauerte es keine 90, sondern nur 30 Minuten, die Musik zum Spektakel bekamen wir nicht und nach dem letzten Knall löste sich die Menschenmasse innerhalb von wenigen Minuten in nichts auf.
Man erzählte mir diese Woche, dass das Feuerwerk tatsächlich 90 Minuten dauert, allerdings insgesamt. Dafür muss man allerdings auf einem Schiff sein und viele Orte anfahren, die an diesem Abend ein Pyrospektakel veranstalten und den Abschluss macht dann Koblenz mit 30 Minuten.
Bis wir zu Hause ankamen, war es inzwischen 2:30 Uhr. In der Nacht haben wir keine Bilder mehr geschaut, sondern fielen vollkommen erschöpft ins Bett.

Die Rückfahrt wollten wir eigentlich ganz direkt machen, also ohne große Umwege, aber wir entschieden uns dazu, erst in Koblenz auf die Autobahn zu fahren und uns das Deutsche Eck noch einmal bei Tageslicht zu betrachten.
Dadurch hatten wir einen schönen Abschluss unseres Kurzurlaubs und wir konnten entspannt nach Hause fahren.
Am Abend haben wir vom restlichen Urlaubsgeld Neele und Lea zum Essen bei unserem Lieblings-Italiener "Amalfi" eingeladen, wo wir vier dann auch den ganzen Abend zum Doppelkopf spielen verbrachten.

Das nächste Ziel haben Geo und ich auch schon anvisiert - wenn alles klappt, machen wir im Oktober ein verlängertes Wochenende in Marburg.

10 Juli 2007

Geschafft!

Endlich ist alles vorbei: Die Klausuren sind geschrieben, die mündliche Prüfung ist beendet, die Präsentation gut gelaufen und die Fotoarbeiten abgegeben. Unser Projekt zum Thema "Die innere Uhr" ist beendet, veröffentlicht und kann sich sehen lassen.
Heute war ein Tag der Müdigkeit, ich habe schon Maulsperre. Jetzt gilt es, sich den Tag sinnvoll zu gestalten und NICHT in dieses Loch zu fallen, welches sich nach der Zeit des Lernens, Lernens und Lernens auftut.
Diese Woche steht jede Menge an, ich werde nicht an Langeweile sterben und ich bin froh, dass ich mal wieder etwas mit Geo unternehmen, ein Buch lesen, das Stoffel in Frankfurt besuchen und viele Leute treffen kann; die denken, ich wäre nicht mehr am Leben.
Das einzige, was jetzt noch fehlt ist der Sommer. Aber auch der kommt bestimmt, da bin ich mir sicher.

01 Juli 2007

Genesis die Zweite...


Nachdem Geo und ich letzte Woche das Vergnügen hatten, Genesis live in Stuttgart im Gottlieb Daimler Stadion (Foto oben) zu sehen - für mich war es das zweite für Geo das fünfte Mal - schlägt das Glück für uns ein weiteres Mal zu.
Als wir letzte Woche das Gelände verließen und schwebend, an dieses geile Event denkend, zu S-Bahn liefen, stand für uns fest, dass wir unbedingt versuchen wollen, in Frankfurt Karten zu ergattern - wer weiß, ob man die noch einmal sieht...
Am Wochenende hatte Geo dann einen Auftritt bei einem guten Bekannten. Er feierte eine Party am Wallersee in Rodgau, das Wetter war grandios, die Feier noch viel besser. Markus (so heißt der Gastgeber) ist ein großer X-it-Fan und weil X-it einige Genesis-Titel im Programm hat, schenkte er den Jungs neben der Gage gleich noch Karten für's Konzert am kommenden Donnerstag in Frankfurt. Da Jan (der Sänger von X-it)schon eine Karte hatte, habe ich die Übriggebliebene bekommen.
Im Moment scheinen wir irgendwie Glück zu haben... Naja, darf uns auch mal treffen - vielleicht sollte ich mal Lotto spielen.

31 Mai 2007

"Ich bin dann mal weg"


von HaPe Kerkeling ist mein Buchtipp des Monats.
Nachdem ich eine seiner Lesungen im Fernsehen sah, kaufte ich mir das Buch und es ist der absolute Hammer.
Kerkeling beschreibt auf seine lockere, lustige und manchmal zynische Art, wie er den Jakobsweg beschritten hat und welche skurilen Personen und Abenteuer ihm auf diesem Weg begegneten.
Dabei erwische ich mich selbst, wie ich laut lachend, manchmal schmunzelnd aber immer amüsiert in diesem Buch versinke.
Absolut empfehlenswert!

23 Mai 2007

Noch ein Jahr...


...dann habe ich eine volljährige Tochter. Am Wochenende wurde Neele (auf dem Bild links mit ihrer Schwester Lea) 17 Jahre alt und ich frage mich, wann diese Zeit vergangen ist.
Als sie geboren wurde, hatte sie schwarze lockige Haare und war ein vollkommen ausgeglichenes Kind. Sie schlief nach einer Woche die Nacht durch, weinte sehr wenig und war das Vorzeigekind, was sich jeder wünschte.

Schach spielen mit Jeróme
Dann kam die Kindergartenzeit und Neele hatte auf Anhieb drei Freundinnen, die alle das gleiche Kaliber hatten. Reihum wurde sich getroffen und dabei durfte keine fehlen. Als ich im selben Kindergarten zu arbeiten begann, musste Neele die Gruppe wechseln, um keine Nach- oder Vorteile durch meine Anwesenheit zu haben. Sie suchte sich neue Freunde. Einer davon war Jeróme, der ihr mit fünf Jahren das Schachspielen beibrachte. Von nun an traf sie sich nachmittags mit ihrem neuen Freund, um über neue Strategien zu brüten - ein eher ungewohntes Bild. Den körperlichen Ausgleich fand sie mit Aline, mit der sie eher wild umherrannte und Buden baute. Ich war beruhigt - alles war im Rahmen.

Zeichensprache anstelle von Lesen und Schreiben
1996 begann ihre Schulzeit und sie wurde in die Sterntaler Schule in Dietzenbach eingeschult. Sie war eines von drei deutschen in einer Klasse mit ausländischen Kindern, die zum Teil kein Wort Deutsch sprechen konnten. Aber wir waren offen und dachten uns: "Wir leben in einer Mulitkulti-Gesellschaft, da kann diese Schule nicht schaden." Allerdings gestaltete es sich mit den Freundinnen nicht ganz so einfach, denn diese wohnten zum größten Teil im berühmten "Starkenburgring", den man irgendwann in "Spessartviertel" umtaufte, was die Situation aber auch nicht verbesserte. So konnte Neele zwar immer ihre Freundinnen zu sich nach Hause einladen aber sie durfte nicht zu denen nach Hause - dafür gab es zu viele illegale Bewohner in diesen Häusern, durch die es oft zu kriminellen Zwischenfällen kam.
Die Schulzeit gestaltete sich schwierig. Die Lehrerin und ein Schulpsychologe versuchten den Unterricht so zu gestalten, dass alle Kinder langsam auf ein und dasselbe Level kommen, was aber kaum möglich war. Nach einem halben Jahr konnte Neele weder schreiben noch lesen, aber sie beherrschte eine neue Zeichensprache, mit der sie sich mit ihren anderssprachigen Mitschülern zu verständigen versuchten.

Umzug nach Rodgau
Wir brachen die Schulzeit dort nach sechs Monaten ab und zogen nach Rodgau.
Für Neele war die erste Zeit an ihrer neuen Schule eine einzige Katastrophe, sie musste alles in wenigen Wochen aufholen, was die neuen Mitschüler schon beherrschten - und das war nicht gerade wenig.
Aber sie schaffte es und fand auch dort sofort eine Freundin namens Mona.

Die Grundschulzeit verlief mit einigen Höhen und Tiefen für Neele ganz gut und so wechselte sie 2000 auf die Heinrich-Böll-Schule in Niederroden. Die sechs Jahre an der Integrierten Gesamtschule waren ein Traum, sowohl für Neele, als auch für uns.
Engagierte Lehrer, interessante Aktivitäten und ein Schulsystem, welches jeden Schüler auffängt; das ist einfach gut für das Schulklima.

Seit fast einem Jahr besucht sie jetzt die Claus-von-Stauffenberg-Schule in Dudenhofen, eine reine Oberstufenschule und ich muss feststellen, dass aus unserer kleinen schwarzgelockten Neele eine taffe junge Frau geworden ist. In einem Jahr ist sie volljährig und kann ihre eigenen Wege gehen, was sie z. T. schon ganz gut auskostet. Ihr jetztiger Freundeskreis ist genau so nett, wie alle anderen zuvor - besonders Pascal und Corinna sind eng verbunden mit Neele und ich hoffe, dass das so bleibt.
Neele feierte ihren 17. zu Hause mit den besten Freunden, während Geo und ich uns bei Freunden über Nacht einquartierten.
Ich bin ganz schön stolz auf unsere Mädels (Lea wurde in diesem Artikel nicht erwähnt, sie mag es mir verzeihen)und würde alles genau so wieder machen, wenn ich die Uhr zurückdrehen könnte.

09 Mai 2007

Antriebslos...

Ich glaube es ist an der Zeit, sich hier mal wieder zu äußern...
Irgendwie hatte ich in letzter Zeit nicht so die Lust, meine Gedanken zu posten, was daran liegen mag, dass ich im Moment komplett neben mir stehe.
Eigentlich ist das Studium ja genau das, was ich will, aber im Moment schleppe ich mich mehr durch, als dass mich die Freude am Studieren antreibt. Es hat sicherlich damit zu tun, dass ich die Leute, die ich sehr gerne um mich habe, nur noch an 2-3 Tagen die Woche sehe und deshalb demotiviert bin. Auch Geo sagt inzwischen, dass ich nicht den Elan an den Tag bringe, der wohl ab und zu nötig wäre.
Man weiß immer erst, was man vermisst, wenn man es nicht mehr hat.
Naja, noch ein paar Wochen, dann sind Semesterferien und dann gehts ab ins Praktikum. Ich freue mich tierisch auf Merck und bin sehr gespannt, was mich dort erwartet.
Ich lass es mal auf mich zukommen und vielleicht hat sich mein Unwohlsein bis dahin auch verzogen.
Hoffen wir's doch!

18 März 2007

Versetzen...

Versetzen kann man vieles. Im "Wahrig" gibt es für diesen Begriff allein sechs verschiedene Bedeutungen:
1. an eine andere Stelle setzen;
2. etwas ins Leihhaus bringen;
3. in eine höhere Klasse versetzt werden (Schule);
4. an eine andere Dienststelle beordern;
5. (mit etwas) mischen oder
6. ugs.: jmd. vergeblich warten lassen.
Das passiert mir im Moment ständig. Leute, mit denen ich mich verabredet habe, sagen kurzfristig ab, vergessen den Termin, verspäten sich ständig oder wissen nicht mehr, dass wir eine Verabredung hatten....
...vielleicht liegt es an der Schnelllebigkeit der Gesellschaft oder an der Oberflächlichkeit der Menschen oder auch einfach nur daran, dass man einigen Menschen immer alles verzeiht.

Der Trend geht zum Zweithandy...

Ich weiß nicht, wozu man ein zweites Handy braucht - jedenfalls ist mir das ein Rätsel, wenn man Teenie ist und schon ein recht gutes besitzt.
Aber: Lea hat sich überlegt, dass sie dringend ein weiteres Kommunikationsgerät benötigt und es soll auf jeden Fall ein Samsung sein.
Also liegt nichts näher, als im Ebay danach zu suchen... und wir sind fündig geworden!

Bitte den Anhang beachten: ...besonders interessant ist der drittletzte Satz des Angebotes!

06 März 2007

Langeweile??? Leider nicht...

The Jumping Point hat gesagt...
Hier passiert aber auch nichts mehr oder??? So langweilige Semesterferien...? ;-)
6. März 2007 18:31

Recht hat er, der Dino und es ist auch schon ganz schön lange her, als ich den letzten Eintrag gemacht habe, aber wer hier regelmäßig reinschaut, muss sich noch ein bisschen gedulden.
Zur Zeit renoviere ich Leas Zimmer und das ist mehr Arbeit, als ich dachte.
Also bis bald!

06 Februar 2007

Semesterferien

Endlich ist es soweit - die Semesterferien stehen vor der Tür. Das große Loch nach den Klausuren ist auch überstanden, die Wohnung wieder begehbar, die Kids bekommen wieder was zu Essen, Geo kann sich wieder mit mir ganz normal unterhalten, ich muss keine Parties mehr absagen und ich kann vor allem lange schlafen.
Gestern habe ich mir zwei Bücher gekauft: "Die Brandmauer" von Henning Mankell - ein schon etwas älteres Buch und "Stirb ewig", ein Thriller von Peter James.

Ein gutes Gefühl, sich einfach in den Sessel setzen zu können und lesen zu können, was man möchte und nicht muss. ... und genau das werde ich jetzt tun!
Ich wünsche euch allen erholsame Ferien!

22 Januar 2007

X-it rockt den Südbahnhof!

Anfangs war unser Videoproduktions-Seminar ein lästiges Übel neben den Klausuren, Projekten und was sonst noch zu erledigen war, wenn uns nicht die zündende Idee gekommen wäre, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden.
Für X-it stand der erste offizielle und heiß erwartete Südbahnhof auf dem Progamm, was Dino, Patty und ich uns natürlich nicht nehmen lassen wollten. Eine bessere Ausbeute hätten wir nicht machen können, der Aufbau und der Soundcheck brachten uns schon super Aufnahmen. Dann kam das legendäre Interview mit Jan, welches uns schier zerrissen hat. Das war nicht das letzte Mal, Jan...
Der Auftritt war dann die Krönung: Der Saal war voll, das Publikum irgendwann auch und die Stimmung spitze. Wir hätten uns kein besseres Thema aussuchen können - der Schnitt war dann zwar sehr anstrengend, aber auch das haben wir gemeistert. Und ich muss sagen:
Aus dem lästigen Übel wurde die beste Veranstaltung, die ich in dem Studiengang bisher machen durfte. In erster Linie lag das sicherlich an der Zusammenarbeit mit Dino-Latino und Patty, aber auch Martin Böttner als Seminarleiter, der eigentlich für den HR arbeitet, war absolut klasse. Auch er war von unserem Video begeistert und deshalb müssen sich das jetzt auch alle anschauen.



...oder auch bei Dino
oder auf der Hompage von X-it

08 Januar 2007

Hüttengaudi...

...jetzt gibt's neben dem bayrischen Wikipedia auch noch die bayrische McDonalds-Bestellung. Na euch kann ja wirklich nichts mehr passieren. Bin gespannt, ab wann es unseren Studiengang auf bayrisch gibt.


Besser ist der folgende:

04 Januar 2007

Ich glaub's ja net...

Ich sitze brav am Schreibtisch, um für "Politisches System in Deutschland" zu lernen und komme endlich beim Bundesland Bayern an. Die offiziellen Seiten sind für mich nicht sehr gewinnbringend, aaalso schaue ich bei dem altbewährten (von Herrn Seeger verpönten und Fr. Lessmöllmann geliebten) Wikipedia vorbei und was finde ich da???
http://bar.wikipedia.org/wiki/Hauptsaitn
"Griaß Gott in da boarischn Wikipedia!" wird der Bayer dort begrüßt und weiter gehts mit den Lauten: "...De boarische Version is in da östareichisch-boarischn Mundoat gschriem."
Na also, Ferdi: Da hatte also die Bäckersfrau doch gar nicht sooo unrecht, auch wenn ihr Bayern es nicht hören wollt:)!

01 Januar 2007

Ein gesundes neues Jahr...

beginnt wohl anders. Pünktlich zum Jahreswechsel hat es mich voll erwischt - aber warum nur? Bis zum 30.12. um 16 Uhr war alles gut und dann kam es, wie angeflogen. Bereits im letzten Jahr lag ich an Silvester auf der Couch und hatte eine fette Erkältung, aber warum immer zum Jahreswechsel? Vielleicht, weil dann so ziemlich alles erledigt ist, der Weihnachtsstress ist vorbei, der Körper nimmt sich eine Auszeit. Aber mein Körper müsste doch so langsam mal wissen, dass es jetzt erst richtig losgeht! Ich kann jetzt nicht krank werden, ich schreibe im Januar vier Klausuren, die ich mir nicht aus dem Ärmel schütteln kann!
Jetzt werde ich mich erst einmal ausruhen und hoffen, dass die Grippe - so schnell wie sie kam - auch wieder verschwindet.
Ich wünsche euch allen ein gesundes neues Jahr!

30 Dezember 2006

Wenn eine(r) eine Reise tut...

dürfen die anderen zwei nicht fehlen!
Patty, Silke und ich waren in Köln und haben zwei aufregende aber auch entspannte und vor allem lustige Tage verlebt.
Am Donnerstag um 9:10 ging es los: Ich fuhr mit der S1 von Rodgau nach Frankfurt/Konsti, wo ich mich für die Weiterfahrt zu Silke mit Patty traf. Von der Konsti aus fuhren Patty und ich weiter mit der U5 in Richtung Preungesheim, wo sich auch der Frauenknast befindet, was jetzt aber nicht zur Sache tut. Bei Silke angekommen, tranken wir noch gemeinsam einen Kaffee, bevor es mit dem Auto nach Köln ging. Für die Fahrt von Frankfurt nach Köln brauchten wir knapp zwei Stunden und für die Suche nach unserem Hotel noch einmal eine Stunde. Köln ist eine einzige Katastrophe, da es fast nur Einbahnstraßen gibt oder man nicht abbiegen darf, wo man abbiegen muss. Und wenn man einen "U-turn" machen möchte, muss man erst 50 km fahren, um diese Möglichkeit zu bekommen. Aber gegen 14 Uhr hatten wir es geschafft. Wir bezogen unser Drei-Bett-Zimmer im Hotel "Arde", welches direkt neben dem WDR liegt! Hätten wir das gewusst, wären wir sicherlich eine Stunde früher im Hotel gewesen.
Gleich nach Ankunft ließen wir uns noch einen Kaffee geben, bevor wir zum Höhepunkt des Tages übergingen.

Interview mit Dr. Guido Steinberg

Wir hatten um 15 Uhr einen Interviewtermin mit Dr. Guido Steinberg. Er hatte von einem Freund (auch Journalist) ein Büro im Hafen von Köln zur Verfügung gestellt bekommen. Wir erwarteten eine vollkommen abgelegene Butze, überhäuft mit Büchern, Zetteln und Kippen - aber was uns erwartete, ließ uns den Kinnladen runterfallen.
Das Büro war in einem restaurierten Hafengebäude untergebracht, welches mit vielen spitzen Giebeln und Türmchen versehen war. In Köln nennt man das Haus "Siebengebirge" wegen der vielen Dächer und Türme. (Auf dem Foto ist es noch nicht renoviert.)
Dort befand sich das Büro im zweiten Stockwerk. Es bestand aus drei Büroräumen, die alle sehr hell, geräumig und vor allem aufgeräumt waren. Zudem hatte jedes Büro den direkten Blick auf den Rhein. Einfach phänomenal!!!
Dr. Steinberg teilte uns dann mit, dass der Besitzer des Büros für Frontal und Panorama arbeitet, na dann.....
Heute war Patty die Interviewerin, ich kümmerte mich um die Aufnahmetechnik und
Silke leistete Beistand. Als Patty begann, fuhr auf dem Rhein gerade ein Frachtschiff mit dem Namen "Excalibur" vorbei, was für mich das Zeichen war, dass es nur gut werden kann.
Das Gespräch verlief, wie schon bei Jürgen Roth, ohne Zwischenfäle und absolut souverän.

Sektchen???

Gegen 17 Uhr waren wir zurück in der Stadt und genehmigten uns erst einmal einen Prossecco. Den hatte sich Patty schwer verdient und er tat sein Übriges: Bei unserem Shoppingbummel auf der Ehrenstraße waren wir drei sehr leichtfüßig und uns ging es nur gut!
Später stellte sich der kleine (große) Hunger ein und wir suchten auf Anraten eines Freundes von Silke (Marc sei hiermit herzlich gegrüßt!
und Conny unbekannterweise auch!) die italienische Trattoria "Silvano" auf, wo wir super-lecker tranken und spiesen.
Gegen 24 Uhr wankten wir in Richtung Hotel und begaben uns ins Bett. Mich raffte es bereits nach wenigen Minuten hin, Silke und Patty plauderten die halbe Nacht durch. Schön war's!

Am nächsten Morgen genossen wir das leckere Frühstücksbuffet und machten und gleich darauf auf den Heimweg. Zurück brauchten wir nur knapp zwei Stunden und als krönenden Abschluss tranken wir bei Sike noch einen Kaffee, bis Patty und ich uns auf den Heimweg machten.
Es waren zwei gelungene Tage, die wir auf jeden Fall irgendwann wiederholen werden. Ziele haben wir genug und es muss ja nicht immer ein Interview sein...






26 Dezember 2006

Ruck-Zuck-Raclette

Bei uns ist es an Heiligabend immer so, dass wir sowohl Raclette als auch Fondue essen. Das haben Neele und Lea irgendwann beschlossen.
Aber in diesem Jahr ist es besonders spannend, weil meine Eltern seit langem mal wieder Weihnachten bei uns feiern und sie noch nie(ich kann es nicht glauben) Raclette oder Fondue gegessen haben. Bei ihnen gibt es immer Schnitzel mit Kartoffelsalat (das gab es schon, als ich Kind war und das ist laaaaange her!).
Als die Pellkartoffeln noch kochen und es allen Großeltern und Kindern zu langsam voran geht, beginnen diese, ihre ersten Fleischspieße ins Fondue zu legen. Kann nicht schaden, dann ist schon bald was essbares auf dem Teller. Damit nicht alle nur Fleisch essen, fischt Geo ein paar kleine Pellkartoffeln aus dem kochenenden Topf um den ersten großen Hunger zu stillen.
"Was muss ich denn jetzt in das Schäufelchen legen?", fragt mich meine Mutter, bevor es losgeht. Ich versuche ihr zu erklären, dass jeder sich selbst aussuchen darf, was er essen möchte. Das Problem beginnt in dem Moment, als das Schäufelchen im Grill ist und man aufs Essen warten muss...
Während wir uns über Gott, die Welt und andere Dinge unterhalten, starren meine Eltern auf den Grill und warten wortlos auf das Ergebnis ihrer Zusammenstellung.
...wie soll man sich mit leerem Magen unterhalten, wo man doch eigentlich nur zum Zweck der Nahrungsaufnahme isst und nicht, weil es soooo gemütlich ist. Was erzählt man sich, wenn man nur aufs Essen wartet und kaum noch klar denken kann???
Bereits nach dem ersten Schäufelchen hat mein Vater den Bogen raus:
Er lädt sich Kartoffeln, Schinken, Gemüse und Käse auf den Teller, verrührt es kräftig mit Messer und Gabel und verzehrt es ohne Wartezeit. So kann er sich die vielen Worte zwischen den Schäufelchen sparen und ist dann auch schon nach 20 Minuten mit dem Essen fertig.
Wir beeilen uns, damit er nicht so lange warten muss und nach einer guten Stunde haben wir gegessen, die Küche komplett aufgeräumt und können zur Bescherung übergehen.
Ich glaube, im nächsten Jahr wird mein Vater auf Raclette verzichten und zu Hause sein Schnitzel essen wollen.
Ein Gutes hat das Ganze: Es ist so viel übrig, dass wir heute Abend auf jeden Fall noch einmal das Raclette auf den Tisch stellen können um ganz in Ruhe und mit viel Unterhaltung zu essen.
Guten Appetit!

16 Dezember 2006

Hallo,
ich versuche jetzt, einen Anlauf zu nehmen und mich auch ins Blog-Getümmel zu stürzen. Aber warum eigentlich kurz vor Weihnachten?
Habe ich nichts zu tun???
Ganz nebenbei: Ich habe Familie (einen Mann, zwei Töchter (die zwei Häschen besitzen) und einen Hund) und ich studiere Online-Journalismus auf dem zweiten Bildungsweg. Studenten haben ja eigentlich unheimlich viel Zeit - könnte auch so sein, wenn nicht zum Ende des Semesters (vor allem dem WS) alles auf einmal käme.
Projekte müssen beendet, Projektmappen erstellt, für Klausuren (vier an der Zahl) gelernt und Präsentationen vorbereitet werden. Nebenbei hat man noch schnell zwischen den Jahren zwei Interviews (eines davon in Köln) und die Hausaufgaben nicht zu vergessen, die noch notabene erledigt werden müssen.
Und ganz nebenbei: Nächste Woche ist Weihnachten, die Eltern kommen zu Besuch (das bedeutet aufräumen und putzen), Geschenke müssen besorgt , Essen für drei Tage muss herangeschafft und der Weihnachtsbaum, den es noch nicht gibt, muss geschmückt werden.
Alles in allem: Ich habe keine Zeit einen Weblog zu führen, aber mir gehts jetzt ein bisschen besser, nachdem ich mich in meinem ersten Beitrag mal so richtig aus... konnte.
Ich wünsche allen, denen es genauso geht eine schöne Weihnachtszeit und ein ruhiges blogreiches neues Jahr!