das ist alles, was ich im Moment mache. Geo kocht, putzt, kümmert sich um die schulischen Belange unserer Mädels (und das sind nicht gerade wenig), kauft ein - er hat sich extra ein paar Tage Urlaub genommen (Was würde ich nur ohne dich machen?!) und ich sitze am Schreibtisch und weiß gar nicht mehr, wie ich mich positionieren soll. So langsam schleicht sich die Gleichgültigkeit ein, ich finde immer irgendwas, womit ich mich ablenken kann, aber trotzdem verlasse ich diesen Schreibtisch nicht.
CMS - das Horrorfach des Semesters steht morgen an und ich bin mir nicht sicher, wie ich das in meinen Kopf bekommen soll. Da schreibe ich doch lieber in meinen Blog, dass ich so langsam lernunwillig werde. Erinnerungen kommen hoch: Ich kenne das Gefühl noch aus früheren Tagen.
Aber was solls - alles geht irgendwann vorbei.
Hm... also muss ich mich jetzt wohl noch ein bisschen an die Arbeit machen.
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20 Juni 2007
09 Mai 2007
Antriebslos...
Ich glaube es ist an der Zeit, sich hier mal wieder zu äußern...
Irgendwie hatte ich in letzter Zeit nicht so die Lust, meine Gedanken zu posten, was daran liegen mag, dass ich im Moment komplett neben mir stehe.
Eigentlich ist das Studium ja genau das, was ich will, aber im Moment schleppe ich mich mehr durch, als dass mich die Freude am Studieren antreibt. Es hat sicherlich damit zu tun, dass ich die Leute, die ich sehr gerne um mich habe, nur noch an 2-3 Tagen die Woche sehe und deshalb demotiviert bin. Auch Geo sagt inzwischen, dass ich nicht den Elan an den Tag bringe, der wohl ab und zu nötig wäre.
Man weiß immer erst, was man vermisst, wenn man es nicht mehr hat.
Naja, noch ein paar Wochen, dann sind Semesterferien und dann gehts ab ins Praktikum. Ich freue mich tierisch auf Merck und bin sehr gespannt, was mich dort erwartet.
Ich lass es mal auf mich zukommen und vielleicht hat sich mein Unwohlsein bis dahin auch verzogen.
Hoffen wir's doch!
Irgendwie hatte ich in letzter Zeit nicht so die Lust, meine Gedanken zu posten, was daran liegen mag, dass ich im Moment komplett neben mir stehe.
Eigentlich ist das Studium ja genau das, was ich will, aber im Moment schleppe ich mich mehr durch, als dass mich die Freude am Studieren antreibt. Es hat sicherlich damit zu tun, dass ich die Leute, die ich sehr gerne um mich habe, nur noch an 2-3 Tagen die Woche sehe und deshalb demotiviert bin. Auch Geo sagt inzwischen, dass ich nicht den Elan an den Tag bringe, der wohl ab und zu nötig wäre.
Man weiß immer erst, was man vermisst, wenn man es nicht mehr hat.
Naja, noch ein paar Wochen, dann sind Semesterferien und dann gehts ab ins Praktikum. Ich freue mich tierisch auf Merck und bin sehr gespannt, was mich dort erwartet.
Ich lass es mal auf mich zukommen und vielleicht hat sich mein Unwohlsein bis dahin auch verzogen.
Hoffen wir's doch!
09 Februar 2007
Zukunft Online-PR?!
Die Studenten des siebten Semesters Online Journalismus mit dem Schwerpunkt PR organisierten am Donnerstag eine Veranstaltung zum Thema "Zukunft Online-PR?!" im Rahmen des Projektes "Social Software und Online PR". 160 Gäste meldeten sich zu dieser Runde an. Experten referierten und diskutierten über die Entwicklung der Online PR in den Unternehmen. Fragen waren dabei, wie sich neue Trends wie z. B. Videopodcasts, CEO-Blogs (Chief Executive Officer) oder Corporate Podcasts in Unternehmen durchsetzen.

Sinn und Unsinn von Social Software
Pünktlich um 15 Uhr eröffneten Prof. Pleil und Christian Rosenberger (PR-Student) die Veranstaltung mit einer anregenden Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Social Software. Direkt im Anschluss stellten die Studentinnen Lena Lodzinska, Karo Sulzer und Ev
a Switala drei der 15 erarbeiteten Case Studies vor. Hier ging es um drei besonders interessante Corporate Blogs, wie z. B. ebay-Audio&Video, Saftblog oder Edelight, einem Geschenkefinder.
Wie es bei solch aufregenden Projekten ist, gab es gleich zu Anfang technische Probleme, die Andreas Finger jedoch relativ schnell in den Griff bekam.
Robert Basic, Berater für Online-Projekte und seit 2002 Blogger war erster offizieller Referent. Irgendwie hat mich der Mann an unseren Podcaster Thomas Wanhoff erinnert. Klein, quirlig und immer auf der Suche nach der neuesten Errungenschaft. Auch die Art des Vortragens war mit Wanhoff zu vergleichen: Ein paar witzige Beispiele, ein bisschen Statistik und nebenbei ein paar Spitzen verteilen, hier an Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, Direktor Online-Conversations und Chief-Blogging-Officer bei der PR-Agentur Edelman.
Übrigens, Christian Rosenberger moderierte die Veranstaltung und sorgte mit Bravur dafür, dass die Herren Vortragenden ihren Zeitrahmen einhielten.
Zweiter Vortragender war dann Prof. Dr. Wolfgang Stock, geschäftsführender Gesellschafter von RCC Public Affairs GmbH und Gründer des Merkel Podcasts.
Die Schlacht am kalten Buffet
Während der anschließenden 20 minütigen Pause gab es Getränke und Schnittchen. Man konnte über die bisherigen Vorträge diskutieren oder auch einfach nur die Menschen beobachten, wie sie sich über die Leckereien hermachten. Nach etwa 15 Minuten war das kalte Buffet geplündert, die Gäste konnten sich wieder dem wahren Grund ihrer Anwesenheit widmen.

Schwindelerregend
Die zweite Runde bestritten Michael Scheuermann, der für die Unternehmenskommunikation der BASF tätig ist und Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach der RR-Agentur Edelman.
Letzterer wirkte eher wie einer der "jungen Wilden". Wer sich nicht wirklich mit dem Bloggen auskennt, hat hier wohl wenig verstanden. Während er in einer affenartigen Geschwingigkeit, bekleidet mit taubenblauem Seidenanzug, rosa Hemd und Converse-Schuhen seine Meinung kundtat, wurde dem Zuhörer von den eingeworfenen (natürlich ausschließlich amerikanischen) Begriffen fast schwindelig. Vor allem, wurden diese Begriffe alle kunstvoll in die deutsche Sprache eingearbeitet, was man wohl Codeswitching nennt.
Live-Blogger
Während der gesamten Veranstaltung gab es Live-Blogger: Frank Hamm, Jörg Hoewner, Oliver Gassner,
Marsha Haus und Daniel Kömpel.
Was über die Veranstaltung geschrieben wurde, könnt in deren Blogs lesen oder bei PR-Fundsachen.
Leider musste ich gegen 18 Uhr gehen, ich hättte gern noch die Diskussionsrunde erlebt.
Auf jeden Fall möchte ich den Siebties ein großes Lob aussprechen, denn an diesem Projekt hing sicherlich sehr viel Organisation, Vorbereitung und auch Aufregung - bei den hochkarätigen Referenten.
Schade, dass von unserem Studiengang nur Lars und ich dabei waren - wäre sicherlich auch für unsere Mitstudenten gut gewesen, zu sehen, was noch so auf uns zukommt.
Für alle, die nicht dabei sein konnten: Hier findet ihr die Blogs der PR-Studenten und bei flickr noch weitere Bilder der Veranstaltung "Zukunft Online-PR?!".

Sinn und Unsinn von Social Software
Pünktlich um 15 Uhr eröffneten Prof. Pleil und Christian Rosenberger (PR-Student) die Veranstaltung mit einer anregenden Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Social Software. Direkt im Anschluss stellten die Studentinnen Lena Lodzinska, Karo Sulzer und Ev
a Switala drei der 15 erarbeiteten Case Studies vor. Hier ging es um drei besonders interessante Corporate Blogs, wie z. B. ebay-Audio&Video, Saftblog oder Edelight, einem Geschenkefinder.Wie es bei solch aufregenden Projekten ist, gab es gleich zu Anfang technische Probleme, die Andreas Finger jedoch relativ schnell in den Griff bekam.
Robert Basic, Berater für Online-Projekte und seit 2002 Blogger war erster offizieller Referent. Irgendwie hat mich der Mann an unseren Podcaster Thomas Wanhoff erinnert. Klein, quirlig und immer auf der Suche nach der neuesten Errungenschaft. Auch die Art des Vortragens war mit Wanhoff zu vergleichen: Ein paar witzige Beispiele, ein bisschen Statistik und nebenbei ein paar Spitzen verteilen, hier an Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, Direktor Online-Conversations und Chief-Blogging-Officer bei der PR-Agentur Edelman.
Übrigens, Christian Rosenberger moderierte die Veranstaltung und sorgte mit Bravur dafür, dass die Herren Vortragenden ihren Zeitrahmen einhielten.
Zweiter Vortragender war dann Prof. Dr. Wolfgang Stock, geschäftsführender Gesellschafter von RCC Public Affairs GmbH und Gründer des Merkel Podcasts.
Die Schlacht am kalten Buffet
Während der anschließenden 20 minütigen Pause gab es Getränke und Schnittchen. Man konnte über die bisherigen Vorträge diskutieren oder auch einfach nur die Menschen beobachten, wie sie sich über die Leckereien hermachten. Nach etwa 15 Minuten war das kalte Buffet geplündert, die Gäste konnten sich wieder dem wahren Grund ihrer Anwesenheit widmen.

Schwindelerregend
Die zweite Runde bestritten Michael Scheuermann, der für die Unternehmenskommunikation der BASF tätig ist und Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach der RR-Agentur Edelman.
Letzterer wirkte eher wie einer der "jungen Wilden". Wer sich nicht wirklich mit dem Bloggen auskennt, hat hier wohl wenig verstanden. Während er in einer affenartigen Geschwingigkeit, bekleidet mit taubenblauem Seidenanzug, rosa Hemd und Converse-Schuhen seine Meinung kundtat, wurde dem Zuhörer von den eingeworfenen (natürlich ausschließlich amerikanischen) Begriffen fast schwindelig. Vor allem, wurden diese Begriffe alle kunstvoll in die deutsche Sprache eingearbeitet, was man wohl Codeswitching nennt.
Live-Blogger
Während der gesamten Veranstaltung gab es Live-Blogger: Frank Hamm, Jörg Hoewner, Oliver Gassner,
Marsha Haus und Daniel Kömpel.Was über die Veranstaltung geschrieben wurde, könnt in deren Blogs lesen oder bei PR-Fundsachen.
Leider musste ich gegen 18 Uhr gehen, ich hättte gern noch die Diskussionsrunde erlebt.
Auf jeden Fall möchte ich den Siebties ein großes Lob aussprechen, denn an diesem Projekt hing sicherlich sehr viel Organisation, Vorbereitung und auch Aufregung - bei den hochkarätigen Referenten.
Schade, dass von unserem Studiengang nur Lars und ich dabei waren - wäre sicherlich auch für unsere Mitstudenten gut gewesen, zu sehen, was noch so auf uns zukommt.
Für alle, die nicht dabei sein konnten: Hier findet ihr die Blogs der PR-Studenten und bei flickr noch weitere Bilder der Veranstaltung "Zukunft Online-PR?!".
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30 Januar 2007
Deutsche Welle, sei uns gnädig...
Nach langem Hin und Her, vielen Veränderungen, Umstellungen und Diskussionen ist es soweit: Unser Dossier "Neue Kriege" ist bei Deutsche Welle World eingepflegt und wenn die Chefredaktion damit zufrieden ist, wird unser Projekt am kommenden Wochenende offiziell verlinkt.
Bis dahin gibt es einen Link, auf dem alle, die sich wundern, was wir so machen, unsere Arbeit schon mal begutachten können.
Deutsche Welle World
Bis dahin gibt es einen Link, auf dem alle, die sich wundern, was wir so machen, unsere Arbeit schon mal begutachten können.
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Studium
30 Dezember 2006
Wenn eine(r) eine Reise tut...
dürfen die anderen zwei nicht fehlen!
Patty, Silke und ich waren in Köln und haben zwei aufregende aber auch entspannte und vor allem lustige Tage verlebt.
Am Donnerstag um 9:10 ging es los: Ich fuhr mit der S1 von Rodgau nach Frankfurt/Konsti, wo ich mich für die Weiterfahrt zu Silke mit Patty traf. Von der Konsti aus fuhren Patty und ich weiter mit der U5 in Richtung Preungesheim, wo sich auch der Frauenknast befindet, was jetzt aber nicht zur Sache tut. Bei Silke angekommen, tranken wir noch gemeinsam einen Kaffee, bevor es mit dem Auto nach Köln ging. Für die Fahrt von Frankfurt nach Köln brauchten wir knapp zwei Stunden und für die Suche nach unserem Hotel noch einmal eine Stunde. Köln ist eine einzige Katastrophe, da es fast nur Einbahnstraßen gibt oder man nicht abbiegen darf, wo man abbiegen muss. Und wenn man einen "U-turn" machen möchte, muss man erst 50 km fahren, um diese Möglichkeit zu bekommen. Aber gegen 14 Uhr hatten wir es geschafft. Wir bezogen unser Drei-Bett-Zimmer im Hotel "Arde", welches direkt neben dem WDR liegt! Hätten wir das gewusst, wären wir sicherlich eine Stunde früher im Hotel gewesen.
Gleich nach Ankunft ließen wir uns noch einen Kaffee geben, bevor wir zum Höhepunkt des Tages übergingen.
Interview mit Dr. Guido Steinberg
Wir hatten um 15 Uhr einen Interviewtermin mit Dr. Guido Steinberg. Er hatte von einem Freund (auch Journalist) ein Büro im Hafen von Köln zur Verfügung gestellt bekommen. Wir erwarteten eine vollkommen abgelegene Butze, überhäuft mit Büchern, Zetteln un
d Kippen - aber was uns erwartete, ließ uns den Kinnladen runterfallen.
d Kippen - aber was uns erwartete, ließ uns den Kinnladen runterfallen.Das Büro war in einem restaurierten Hafengebäude untergebracht, welches mit vielen spitzen Giebeln und Türmchen versehen war. In Köln nennt man das Haus "Siebengebirge" wegen der vielen Dächer und Türme. (Auf dem Foto ist es noch nicht renoviert.)
Dort befand sich das Büro im zweiten Stockwerk. Es bestand aus drei Büroräumen, die alle sehr hell, geräumig und vor allem aufgeräumt waren. Zudem hatte jedes Büro den direkten Blick auf den Rhein. Einfach phänomenal!!!
Dr. Steinberg teilte uns dann mit, dass der Besitzer des Büros für Frontal und Panorama arbeitet, na dann.....
Heute war Patty die Interviewerin, ich kümmerte mich um die Aufnahmetechnik und Silke leistete Beistand. Als Patty begann, fuhr auf dem Rhein gerade ein Frachtschiff mit dem Namen "Excalibur" vorbei, was für mich das Zeichen war, dass es nur gut werden kann.
Das Gespräch verlief, wie schon bei Jürgen Roth, ohne Zwischenfäle und absolut souverän.
Sektchen???
Gegen 17 Uhr waren wir zurück in der Stadt und genehmigten uns erst einmal einen Prossecco. Den hatte sich Patty schwer verdient und er tat sein Übriges: Bei unserem Shoppingbummel auf der Ehrenstraße waren wir drei sehr leichtfüßig und uns ging es nur gut!
Später stellte sich der kleine (große) Hunger ein und wir suchten auf Anraten eines Freundes von Silke (Marc sei hiermit herzlich gegrüßt!
und Conny unbekannterweise auch!) die italienische Trattoria "Silvano" auf, wo wir super-lecker tranken und spiesen.
Gegen 24 Uhr wankten wir in Richtung Hotel und begaben uns ins Bett. Mich raffte es bereits nach wenigen Minuten hin, Silke und Patty plauderten die halbe Nacht durch. Schön war's!
Am nächsten Morgen genossen wir das leckere Frühstücksbuffet und machten und gleich darauf auf den Heimweg. Zurück brauchten wir nur knapp zwei Stunden und als krönenden Abschluss tranken wir bei Sike noch einen Kaffee, bis Patty und ich uns auf den Heimweg machten.
Es waren zwei gelungene Tage, die wir auf jeden Fall irgendwann wiederholen werden. Ziele haben wir genug und es muss ja nicht immer ein Interview sein...
22 Dezember 2006
Danke, Jürgen Roth!
Es war schon ganz schön aufregend, als wir (Silke, Patty und ich) uns in Frankfurt trafen, um ein Interview mit Jürgen Roth zu führen.
Wir treffen uns an der U-Bahn-Haltestelle in der Nähe seiner Wohnung. Patty und ich sind gemeinsam mit der Bahn angereist, Silke kommt uns aus der anderen Richtung entgegen. Sie ist super-blass, was aber wahrscheinlich an dem ganzen Glühwein liegt, den sie am Vorabend bei unserer Weihnachtsfeier abgekippt hat. Auch ich stehe an diesem Tag vollkommen neben mir - Patty und ich waren erst um 02:30 Uhr im Bett und nun sollen wir fit sein - tz...
Wir sind früh genug, um noch eine Zigarette zu rauchen, die wir auch dringend brauchen - ein Schnaps wäre jetzt auch nicht schlecht.
Punkt 16 Uhr: Wir klingeln bei Jürgen Roth an der Tür und werden von seiner Frau heraufgebeten. Das Haus: ein altes Stadthaus mit hohen Stuckdecken und hohen Türen, das Treppenhaus aus altem Holz - einfach schön.
Als wir oben angekommen sind, öffnet Frau S. die Tür, um uns mitzuteilen, dass "Jürgen" noch telefoniert. Wir dürfen aber trotzdem schon bei ihm eintreten. Sein Arbeitszimmer besteht aus einem uralten Schreibtisch und Regalen, die (fast) bis zur Decke über und über mit Büchern gefüllt sind - teilweise kreuz und quer. Jürgen Roth sitzt in einem Lederohrensessel und telefoniert gerade mit BBC - natürlich! Oh man, jetzt ist es mit der Ruhe ganz dahin, wir wissen gar nicht, wie wir uns setzen sollen und wie uns geschieht.
Silke und Patty nehmen auf der Ledercouch platz, ich setze mich gegenüber auf einen Lederstuhl. Um meine Aufregung zu überspielen, bereite ich mein Aufnahmegerät vor, richte das Mikrophon aus und überprüfe, ob alles funktioniert. Das hatte ich natürlich auch schon in der Bahn gemacht, aber besser ist besser.
Silke sortiert ihre Unterlagen, die sie für das Interview vorbereitet hat und Patty schaut mich so unsicher an, wie ich mich fühle.
Als das Telefonat beendet ist, wendet sich Jürgen Roth uns zu. Silke bedankt sich dafür, dass wir ihm seine wertvolle Zeit stehlen dürfen und überreicht ihm die mitgebrachte Flasche Wein. Einen Augenblick scheint es mir, als sei ihm diese Geste unangenehm. Er bietet uns etwas zu trinken an und fragt, ob wir rauchen möchten. Ich verneine SOFORT alles - um ja keine Umstände zu machen, frage jedoch nicht meine Begleiterinnen. Sie mögen es mir verzeihen!
Wir kommen sofort mit ihm ins Gespräch, das Interview beginnt und ich staune Bauklötze, wie souverän Silke diese wichtige Befragung führt. Ich traue ihr ja einiges zu, aber soviel coolness, und wenn es nur überspielte Aufregung ist, hätte ich ihr nicht zugetraut. Sagenhaft, wie ein Profi und als hätte sie niemals etwas anderes getan...
Ich bin platt. Nach einer knappen Stunde verlassen wir die Wohnung und können es kaum glauben. Jürgen Roth hatte uns das Gefühl gegeben, als wäre dieses Gespräch (mit drei winzig kleinen, unbedeutenden, keine Ahnung habenden Drittsemesterstudentinnen) das Wichtigste aller Zeiten gewesen.
Danke Jürgen Roth!
Wir treffen uns an der U-Bahn-Haltestelle in der Nähe seiner Wohnung. Patty und ich sind gemeinsam mit der Bahn angereist, Silke kommt uns aus der anderen Richtung entgegen. Sie ist super-blass, was aber wahrscheinlich an dem ganzen Glühwein liegt, den sie am Vorabend bei unserer Weihnachtsfeier abgekippt hat. Auch ich stehe an diesem Tag vollkommen neben mir - Patty und ich waren erst um 02:30 Uhr im Bett und nun sollen wir fit sein - tz...
Wir sind früh genug, um noch eine Zigarette zu rauchen, die wir auch dringend brauchen - ein Schnaps wäre jetzt auch nicht schlecht.
Punkt 16 Uhr: Wir klingeln bei Jürgen Roth an der Tür und werden von seiner Frau heraufgebeten. Das Haus: ein altes Stadthaus mit hohen Stuckdecken und hohen Türen, das Treppenhaus aus altem Holz - einfach schön.
Als wir oben angekommen sind, öffnet Frau S. die Tür, um uns mitzuteilen, dass "Jürgen" noch telefoniert. Wir dürfen aber trotzdem schon bei ihm eintreten. Sein Arbeitszimmer besteht aus einem uralten Schreibtisch und Regalen, die (fast) bis zur Decke über und über mit Büchern gefüllt sind - teilweise kreuz und quer. Jürgen Roth sitzt in einem Lederohrensessel und telefoniert gerade mit BBC - natürlich! Oh man, jetzt ist es mit der Ruhe ganz dahin, wir wissen gar nicht, wie wir uns setzen sollen und wie uns geschieht.
Silke und Patty nehmen auf der Ledercouch platz, ich setze mich gegenüber auf einen Lederstuhl. Um meine Aufregung zu überspielen, bereite ich mein Aufnahmegerät vor, richte das Mikrophon aus und überprüfe, ob alles funktioniert. Das hatte ich natürlich auch schon in der Bahn gemacht, aber besser ist besser.
Silke sortiert ihre Unterlagen, die sie für das Interview vorbereitet hat und Patty schaut mich so unsicher an, wie ich mich fühle.
Als das Telefonat beendet ist, wendet sich Jürgen Roth uns zu. Silke bedankt sich dafür, dass wir ihm seine wertvolle Zeit stehlen dürfen und überreicht ihm die mitgebrachte Flasche Wein. Einen Augenblick scheint es mir, als sei ihm diese Geste unangenehm. Er bietet uns etwas zu trinken an und fragt, ob wir rauchen möchten. Ich verneine SOFORT alles - um ja keine Umstände zu machen, frage jedoch nicht meine Begleiterinnen. Sie mögen es mir verzeihen!
Wir kommen sofort mit ihm ins Gespräch, das Interview beginnt und ich staune Bauklötze, wie souverän Silke diese wichtige Befragung führt. Ich traue ihr ja einiges zu, aber soviel coolness, und wenn es nur überspielte Aufregung ist, hätte ich ihr nicht zugetraut. Sagenhaft, wie ein Profi und als hätte sie niemals etwas anderes getan...
Ich bin platt. Nach einer knappen Stunde verlassen wir die Wohnung und können es kaum glauben. Jürgen Roth hatte uns das Gefühl gegeben, als wäre dieses Gespräch (mit drei winzig kleinen, unbedeutenden, keine Ahnung habenden Drittsemesterstudentinnen) das Wichtigste aller Zeiten gewesen.
Danke Jürgen Roth!
Fusions-Weihnachtsfeier
Wie jedes Jahr kam der Weihnachtsmann und das dieses Mal in zweifacher Ausführung. Diese ließen es sich nicht nehmen, jeden Studenten und vor allem jede Studentin auf den Schoß zu nehmen.
Ein besonderes Highlight war, dass Frau Herrmann und Herr Pleil zu Gast waren. Auch sie beteiligten sich am Schrottwichteln.
Meine Ausbeute war - im wahrsten Sinne des Wortes - nicht sooo passend. Ich bekam ein Shirt in Größe XS. TOLL! Aber Ina hat mit mir getauscht - sie hatte ein Plakat mit dem Aufdruck "Eltern verboten" bekommen, was auch nicht unbedingt ihren jetzigen Lebensbedingungen entsprach. Dafür hatte ich Verwendung, denn Lea ist mit ihren 14 Jahren genau in dem Alter, in dem man sich solche Bilder an die Wand hängt. Zudem gab es noch einen Duftbaum (Bild s. u.), den ich unbedingt Geo schenken wollte, aber er hat sich geweigert, diesen in sein Auto z
u hängen. Ich weiß jetzt eigentlich wirklich nicht, warum??!!
Naja, die Feier war lustig, feuchtfröhlich und es gab jede Menge zu erzählen.
Ich freue mich auf's nächste Jahr, dann sind wir schon die ganz alten Hasen.
Ich freue mich auf's nächste Jahr, dann sind wir schon die ganz alten Hasen.
16 Dezember 2006
Hallo,
ich versuche jetzt, einen Anlauf zu nehmen und mich auch ins Blog-Getümmel zu stürzen. Aber warum eigentlich kurz vor Weihnachten?
Habe ich nichts zu tun???
Ganz nebenbei: Ich habe Familie (einen Mann, zwei Töchter (die zwei Häschen besitzen) und einen Hund) und ich studiere Online-Journalismus auf dem zweiten Bildungsweg. Studenten haben ja eigentlich unheimlich viel Zeit - könnte auch so sein, wenn nicht zum Ende des Semesters (vor allem dem WS) alles auf einmal käme.
Projekte müssen beendet, Projektmappen erstellt, für Klausuren (vier an der Zahl) gelernt und Präsentationen vorbereitet werden. Nebenbei hat man noch schnell zwischen den Jahren zwei Interviews (eines davon in Köln) und die Hausaufgaben nicht zu vergessen, die noch notabene erledigt werden müssen.
Und ganz nebenbei: Nächste Woche ist Weihnachten, die Eltern kommen zu Besuch (das bedeutet aufräumen und putzen), Geschenke müssen besorgt , Essen für drei Tage muss herangeschafft und der Weihnachtsbaum, den es noch nicht gibt, muss geschmückt werden.
Alles in allem: Ich habe keine Zeit einen Weblog zu führen, aber mir gehts jetzt ein bisschen besser, nachdem ich mich in meinem ersten Beitrag mal so richtig aus... konnte.
Ich wünsche allen, denen es genauso geht eine schöne Weihnachtszeit und ein ruhiges blogreiches neues Jahr!
ich versuche jetzt, einen Anlauf zu nehmen und mich auch ins Blog-Getümmel zu stürzen. Aber warum eigentlich kurz vor Weihnachten?
Habe ich nichts zu tun???
Ganz nebenbei: Ich habe Familie (einen Mann, zwei Töchter (die zwei Häschen besitzen) und einen Hund) und ich studiere Online-Journalismus auf dem zweiten Bildungsweg. Studenten haben ja eigentlich unheimlich viel Zeit - könnte auch so sein, wenn nicht zum Ende des Semesters (vor allem dem WS) alles auf einmal käme.
Projekte müssen beendet, Projektmappen erstellt, für Klausuren (vier an der Zahl) gelernt und Präsentationen vorbereitet werden. Nebenbei hat man noch schnell zwischen den Jahren zwei Interviews (eines davon in Köln) und die Hausaufgaben nicht zu vergessen, die noch notabene erledigt werden müssen.
Und ganz nebenbei: Nächste Woche ist Weihnachten, die Eltern kommen zu Besuch (das bedeutet aufräumen und putzen), Geschenke müssen besorgt , Essen für drei Tage muss herangeschafft und der Weihnachtsbaum, den es noch nicht gibt, muss geschmückt werden.
Alles in allem: Ich habe keine Zeit einen Weblog zu führen, aber mir gehts jetzt ein bisschen besser, nachdem ich mich in meinem ersten Beitrag mal so richtig aus... konnte.
Ich wünsche allen, denen es genauso geht eine schöne Weihnachtszeit und ein ruhiges blogreiches neues Jahr!
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